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  • Eine Rezension über Unerfüllte Träume einer Iranerin von Livia E. Facklam

           Ein malerischer Roman von den Widerständen der modernen iranischen Frauen zur Zeit der islamischen Revolution. weiter...
 

Unerfüllte Träume einer Iranerin ist erschienen
Roman
Noshin Shahrokhi

Mit der Machtergreifung der Islamisten bläst ein heftiger Gegenwind in die Gesichter der modernen Frauen im Iran. Trotz aller neuen Restriktionen wie auch der bedrückenden Tradition ist die Protagonistin Nilufar felsenfest davon überzeugt, dass sie schließlich zu Ende zu bringen wird, was bereits ihre Mutter der Herrschaft der Männer entgegenzusetzen versuchte: ein Leben orientiert an den eigenen Bedürfnissen, auch wenn es unweigerlich Trennung und Schmerz bedeutet. So kämpft sie unerschütterlich gegen eine endlose Liste von ungeschriebenen Vorschriften an.

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Ost und West, Nord und Süd

Wo die Sprachen Babylons Musik werden

von Noshin Shahrokhi

  • Die Babylonier, die doch nur eine Sprache hatten und ein Volk waren, bauten ihren berühmten Turm. Sie wollten sich zur „Göttlichkeit“ emporzuschwingen, über sich selbst hinauszuwachsen und in den Himmel gelangen... Die Götter duldeten diese Unverschämtheit der Babylonier, diese in’s Riesenhafte gewachsenen Menschen nicht und verwirrten ihre Sprache und zerstreuten sie in alle Länder.

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Die Vervielfältigung der Liebespaare

in Goethes

West-östlichem Divan

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Sieben surrealistischen Minuten

 

  • Das Auge sah nur die hohe Zypresse und die Dichte der Bäume, die zum Himmel gewachsen waren und das Grüne auf das Himmelblau gegossen hatten. Ihre Äste waren ineinander verflochten und es war nicht klar, welcher Ast zum welchem Baum zugehörte. Die Stammbäume waren so dick, dass man die Hände nicht darum schließen oder ihre beiden Seiten festhalten konnte.

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Grube, Grab, Gruft

 

Es war ein Hochzeitsfest. Es gab die Freude und Heiterkeit. Jemand spielte ein Instrument, ein anderer sang, eine Gruppe tanzte. Das laute Lachen und die Musik beherrschten die Stadt. Die Braut hockte sich ohne den Bräutigam an den Hochzeitstisch. Die Tränen wuschen ihr Augenantimon, flossen über die Wangen auf das Weiße ihres Kleides. Die Tränen wollten nicht enden und auch nicht das Schwarze um ihre Augen. Der Guss der Tränen quoll durch Hochzeitskleid und über den Hochzeitstisch und machte die tödliche Stimmung des Hauses schwerer und dunkler. Das Wetter war so heiß, als ob vom Himmel das Feuer regnete. Meine Mutter nahm den weißen Brautschleier und legte ihn auf das Leichentuch. Nein, es war kein Hochzeitsfest, sondern eine Beerdigung. Eine zitternde Hand spielte Kamantsche, die andere sang brennend mit der Wut, eine Gruppe weinte. Wehklagen und Kamantsche herrschten über die Stadt.

Ich ging durch das Souvenir der Toten, die geprägten Namen auf den grauen Steinen. Der Wind schlug den trockenen Friedhofssand auf mein Gesicht, den Sand, der nach dem Tod und fernen Reminiszenzen roch und machte das Klima des Friedhofs schwerer und seine Stimmung blutiger. ...

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Das Monument des Aghabozorgs

 

Der Bus hielt im Zentrum des Dorfes an. Wir stiegen aus und gingen durch enge Gassen zwischen den Gärten. Ich lief mit meinen kleinen Füßen, um nicht hinter meinem Vater zurückzubleiben. Wir erreichten das Haus der Großmutter. Es war alt. Im Hof des Hauses, wie in vielen anderen Häusern des Dorfes, fließt auch das Wasser eines kleinen Baches. Die kleinen Bäche quirlten wie die Äste einer großen Quelle. Vielleicht hatten deswegen die Einheimischen das Dorf »der Urquell« genannt. Das kleine Gärtchen des Hauses war voller farbiger Blumen und Obstbäume. Verwundert betrachtete ich den Granatapfelbaum, der die Hälfte des Säulenganges bedeckte. Ein sehr großer grüner Baum, an seinem Ast hing nur ein großer purpurfarbener Granatapfel. Wir traten durch den hohen Säulengang in das Zimmer ein. Aghabozorg hatte unter der Decke geschlafen. Ich setzte mich neben ihn. Sein Gesicht war runzelig. Er war alt und ich liebte ihn sehr.

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چاپ دوم
رمان
تاک های عاشق
از انتشارات باران سوئد


هفت داستان کوتاه
دسته گلی برای مرگ 1997


تاک های عاشق 2003